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Zielvorstellungen

Nachdem die Mülltrennung an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gestoßen ist, ist die Bevölkerung in Zukunft über die Maßnahmen der qualitativen Abfallvermeidung zu informieren.

In Zukunft ist, nach dem die Mülltrennung an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gestoßen ist, der Bevölkerung verstärkt die Möglichkeiten zur qualitativen

Abfallvermeidung

bewusst zu machen.

Diese hat beim einzelnen Menschen, vor allem bei dem, der im öffentlichen Rampenlicht steht und in allen öffentlichen Einrichtungen, im Sinne einer Vorbildwirkung, zu beginnen.
Abfallvermeidung, darf nicht länger:

  • ein Lippenbekenntnis bleiben,
  • sich auf Verzicht des Plastiksackerls beschränken
  • unterbleiben, weil Alternativen betragsmäßig teurer sind
  • mit mehr Müh und Plag verbunden sind
  • weil gesetzliche Regelungen ausbleiben.

Um die Auswirkung von langfristigen, zukunftsweisenden Maßnahmen abschätzen zu können, sind in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Schulen, der regionalen Wirtschaft und im Verbandsbereich tätigen Vereinen vom AWV Weiz Pilotprojekte einzuleiten bzw. zu unterstützen. Dabei ist die Fachabteilung 19d der Steiermärkischen Landesregierung beratend beizuziehen.

Langfristig kann die Lebensqualität regional,

  • nur durch breit getragene Bewusstseinsbildung
  • nachhaltigere Lebensstile
  • umweltbewusstere Handlungsweise

erhalten werden. Neben regionalen Bemühungen sind globale Wirkungsweisen in die Überlegungen mit einzubeziehen. Ein lokal saubere Umwelt alleine, ohne Rücksichtnahme auf globale Herausforderungen (Unterentwicklung, Überbevölkerung,..) wird keine dauerhafte Lebensqualität ermöglichen. Es ist daher wichtig, globale Netzwerke, wie „Klimabündnis“ und „fairer Handel“ auch im kommunalen Bereich zu unterstützen, um ein über den regionalen Tellerrand reichendes Bewusstsein zu schaffen.

Qualität statt Quantität

Unter dem oben angeführten Motto ist ein langfristiges Arbeitsprogramm zu entwickeln, welches weit über den Tellerrand der Abfallwirtschaft hinausragt und alle Gruppen und Aktivisten miteinbezieht, die bereit sind, einen persönlichen Beitrag zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt zu leisten.

Durch beachten regionaler Kreisläufe kann vermehrt Wertschöpfung in der Region verbleiben. Die erhöhte Wertschöpfung sollte zur Erhaltung der Lebensqualität in der Region genutzt werden. Allerdings darf das regionale Denken nicht zur Abschottung führen, denn globale, ökologische und soziale Probleme gefährden ebenfalls die Umwelt. Der Beitritt möglichst vieler Gemeinden des Bezirkes Weiz zum Klimabündnis und die Umsetzung der angestrebten Ziele ist durch die Reduktion des CO² Verbrauches vor Ort und der Förderung indigener Völker in den tropischen Regenwäldern, eine der Möglichkeiten des global, vernetzten Handelns.

Die örtliche und die regionale Entwicklung kann z.B.: gefördert werden:

  • Ersatz fossiler Energieträger durch Heimische und Erneuerbare (Biomasse, Solare).
  • Bevorzugung einheimischer, saisonalen und aus biologischen Anbau stammenden Lebensmitteln unter Ausnützung der Möglichkeiten der Direktvermarktung.
  • Durch Erhaltung der örtlichen und regionalen Versorgungsstrukturen (Nahversorgung durch Schulen, Ärzte, Vereine, Gastronomie, Handel, Landwirtschaft, Gewerbe, Kulturveranstaltungen,....).
  • Unterstützung bei der Gründung regionaler Versorgungsstrukturen.
  • Erarbeiten langfristiger Entwicklungskonzepte für die Gemeinde, gemeinsam mit den Bewohnern, unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der Region.
  • Die Gemeinden sind bei ihrem Vorhaben nachhaltige Entwicklungen einzuleiten und durchzuführen vom AWV Weiz zu unterstützten.