GELBE TONNE UND GELBER SACK WERDEN ZUM ALLESKÖNNER FÜR LEICHT- UND METALLVERPACKUNGEN
Ab 01.01.2025 gibt es weitreichende Änderungen in der Verpackungssammlung: Das Pfandsystem auf Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff und Getränkedosen aus Metall startet österreichweit! Solcherlei Getränkegebinde sind mit einem gut erkennbaren Logo gekennzeichnet und damit unverwechselbar. Beim Kauf wird ein Pfand von 0,25 EUR je Stück auf den Kaufpreis aufgeschlagen, den man bei Rückgabe der Verpackung im Handel wieder retour bekommt. Auch die Rückgabeautomaten sind bereits auf das neue Pfand programmiert. Da es im Handel am Anfang aber noch Restbestände ohne Pfand geben wird, sind beide Verpackungsvarianten - Pfand und ohne Pfand - durchaus noch möglich. Das Ziel des Pfandes ist es, wesentlich mehr von den Wegwerfverpackungen zurück zu bekommen, um diese dann bestmöglich zu recyclen. So werden positive Stoffkreisläufe geschlossen. Auch eine EU-Recyclingquote schreibt vor, dass bis Ende 2030 in Österreich 70 Prozent aller Verpackungen recyclet werden müssen! „Ein positiver Nebeneffekt des Pfandes wird sein, dass viel weniger dieser Getränkeverpackungen in der freien Natur landen und hoffentlich das sogenannte „Littering" stark abnimmt", meint Geschäftsführer Wolfgang Haiden, vom Abfallwirtschaftsverband Radkersburg.
Durch die Einführung des Einwegpfandes kommt es aber zu einer Verschiebung der Sammelmenge. Deshalb wird es ab 01.01.2025 keine getrennte Sammlung von Metallverpackungen mehr geben - die blauen Sammelbehälter werden eingezogen. Die noch verbleibenden Metallverpackungen werden dann gemeinsam mit den Kunststoffverpackungen im Gelben Sack/in der Gelben Tonne gesammelt. Der Abzug der Metallsammelbehälter in den Gemeinden wird schon mit der letzten Abholung im Dezember 2024 stattfinden. „Ab diesem Zeitpunkt dürfen dann die Metallverpackungen auch mit in den Gelben Sack/in die Gelbe Tonne", kündigt Umweltberaterin Manuela Rauch vom Abfallwirtschaftsverband Radkersburg an. Moderne Verpackungssortieranlagen erkennen die unterschiedlichen Verpackungen und sortieren diese entsprechend aus, um daraus wieder Verpackungen oder andere Gegenstände zu machen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Verpackungen getrennt gesammelt werden und nicht im Restmüll landen! Somit dienen beide Änderungen dem Umwelt- und Klimaschutz!
Wo kann ich mich informieren?
- Abfallberatung des AWV Radkersburg Tel. 0699 18 19 20 23
- Initiative ÖSTERREICH SAMMELT
www.oesterreich-sammelt.at - Infos zum Einwegpfand
www.recycling-pfand.at
Gips richtig entsorgen: Neue Sammelstelle im Ressourcenpark Ratschendorf

Wer baut oder saniert, muss seit Jahresbeginn genauer hinschauen:
Seit Jänner 2026 gibt es im Ressourcenpark Ratschendorf eine eigene Sammelstelle für Gipsabfälle.
Hintergrund ist eine gesetzliche Neuerung: Gips darf seit 1. Jänner 2026 nicht mehr auf Deponien entsorgt werden, sondern muss recycelt werden. Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten - damit aus alten Gipsplatten wieder neue entstehen können. Gesammelt werden im Ressourcenpark unter anderem Gipskartonplatten, Verschnitte und sonstige Gipsreste.
Wichtig zu wissen: Alle Gipskartonreste müssen getrennt gesammelt und recycelt werden - egal, ob sie bei einem Neubau oder bei einer Sanierung anfallen. Das gilt auch für kleinste Reststücke.
Bereits auf der Baustelle ist daher eine saubere Trennung erforderlich. Bauherren und Betriebe sind verpflichtet, Gipsabfälle getrennt zu sammeln und frei von Fremdstoffen wie Holz, Metall oder Kunststoff abzugeben. Nur so ist eine ordnungsgemäße Verwertung möglich. Für die Sammlung und das anschließende Recycling ist im Ressourcenpark ein Kostenbeitrag von 0,18 Euro pro Kilogramm zu entrichten.
Mit der neuen Gips-Sammlung leistet der Ressourcenpark Ratschendorf einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Durch konsequentes Recycling werden Deponien entlastet und Ressourcen geschont.
Bei Fragen zur richtigen Entsorgung oder zur neuen Sammelstelle steht das Team des Ressourcenparks Ratschendorf gerne beratend zur Seite.



